FREQUENT

Herbizid

Zulassung
008670-00

Wirkstoff:

106,7 g L/ha Fluazifop-P als 125 g/L Fluazifop-P-butylester (12,29 Gew.-%) Enthält bis zu 7 g/L Naphthalin als Bestandteil einer Lösemittelfraktion ; Enthält bis zu 12 g/L Biphenyl als Bestandteil einer Lösemittelfraktion

Formulierung:

Emulsionskonzentrat (EC)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
700654 x 5 l Umkarton

Piktogramm:

GHS08 , GHS07 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

FREQUENT ist ein selektives Nachauflauf-Herbizid zur Bekämpfung von einkeimblättrigen Unkräutern in Raps, Ackerbohnen, Buschbohnen, Stangenbohnen und Erbsen. Die Wirkung von Fluazifop-P zeigt sich durch ein Vergilben der Blätter, einen zügig einsetzenden Wachstumsstillstand und das Absterben der Ungräser. Der Wirkstoff von FREQUENT wird über die Blätter der Ungräser aufenommen und im Saftstrom (Phloem und Xylem) der Pflanze verteilt. Dan der effizienten Aufnahme, kommt es zu einer schnell einsetzenden Wirkung gegen die zu bekämpfenden Ungräser.
Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): A



Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise


HRAC-Gruppe Fluazifop-P als 125 g/L Fluazifop-P-butylester (12,29 Gew.-%): A

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
AckerbohneEinkeimblättrige Unkräuter , Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Buschbohne, StangenbohneEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter , Einkeimblättrige Unkräuter , Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Buschbohne, Stangenbohne (Nutzung mit Hülse)Einkeimblättrige Unkräuter
ErbseEinjährige einkeimblättrige Unkräuter , Einkeimblättrige Unkräuter
Erbse (Nutzung ohne Hülse)Einkeimblättrige Unkräuter , Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
WinterrapsEinjährige einkeimblättrige Unkräuter , Einkeimblättrige Unkräuter

Wirkungsspektrum


Einjährige einkeimblättrige Unkräuter

Gut bekämpfbar:
ALOMY Ackerfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), AVEFA Flughafer (Avena fatua), LOLMU Welsches Weidengras (Lolium multiflorum)

Ausreichend bekämpfbar:
AGSST Weißes Straußgras (Agrostis stolonifera), BROSS Trespe-Arten (Bromus sp.), HORSS Ausfallgerste (Hordeum sp.)

Nicht ausreichend bekämpfbar:
POARR Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), SORHA Wilde Mohrenhirse (Sorghum halepense)

Einkeimblättrige Unkräuter

Gut bekämpfbar:
CYNDA Hundszahn (Cynodon dactylon), FESOV Echter Schwingel (Festuca ovina)

Ausreichend bekämpfbar:
AGRRE Gemeine Quecke (Elymus repens), HOLLA Wolliges Honiggras (Holcus Ianatus)

Nicht ausreichend bekämpfbar:
LOLPE Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)


Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung

FREQUENT ist ein selektives Nachauflauf-Herbizid zur Bekämpfung von einkeimblättrigen Unkräutern in Raps, Ackerbohnen, Buschbohnen, Stangenbohnen und Erbsen. Die Wirkung von Fluazifop-P zeigt sich durch ein Vergilben der Blätter, einen zügig einsetzenden Wachstumsstillstand und das Absterben der Ungräser. Der Wirkstoff von FREQUENT wird über die Blätter der Ungräser aufenommen und im Saftstrom (Phloem und Xylem) der Pflanze verteilt. Dank der effizienten Aufnahme, kommt es zu einer schnell einsetzenden Wirkung gegen die zu bekämpfenden Ungräser.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Winterraps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt entfaltet bis Erste Blütenblätter sichtbar; Blüten noch geschlossen.
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen, Frühjahr ODER Herbst
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: 90 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterraps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. jLaubblatt entfaltet bis Erste Blütenblätter sichtbar; Blüten noch geschlossen
Stadium Schadorganismus: Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen, Frühjahr ODER Herbst
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Raps: 90 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Ackerbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens.
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Ackerbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Ackerbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzwl. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Ackerbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne, Stangenbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Buschbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne, Stangenbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Stangenbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne, Stangenbohne (Nutzung mit Hülse)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlage bzw. -knospen sichtbar; Beginndes Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung:1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Buschbohne: 42 Tage ; Freiland, Stangenbohne: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne, Stangenbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlage bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Stangenbohne:Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Erbse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Erbse: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Erbse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Erbse: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Erbse (Nutzung ohne Hülse)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren - bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Erbse: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Erbse (Nutzung ohne Hülse)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige einkeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Blütenanlagen bzw. - knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha
Wartezeit: Freiland, Erbse: 42 Tage

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

FREQUENT ist unter anderem mit den Herbiziden Targa® Super, Betanal®Expert, Goltix® Gold, Goltix® Super, Lontrel®600 oder Lontrel®720SG mischbar. Weiterhin ist FREQUENT® mit Insektiziden (z.B. Bulldock/Hunter) sowie zahlreichen Fungiziden (z.B.Orius oder Azbany) möglich. Mischpartner in fester Form (z.B. Mangansulfat, Bittersalz) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitung der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Ansetzen der Spritzbrühe

Nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird und die erforderliche Menge so genau wie möglich berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Spritztankbefüllung an. Beim Ansetzen der Spritzbrühe geeignete Schutzkleidung und Schutzausrüstung verwenden!
1. Tank zu 1/3 - 1/2 mit der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten.
3. Produkt einfüllen kräftig schütteln.
4. Produkt über das Einspülsieb oder die Einspülschleuse in den Tank geben
5. Entleerte Behälter des Produktes sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzbrühe sofort nach dem Ansetzten bei laufendem Rührwerk möglichst vollständig ausbringen.

Reinigung

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden: -Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis von midestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. - Ca. 10 bis 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei die Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am Besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. Anschließend die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf die behandelte Fläche verspritzen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.

Nachbau

Nach dem Einsatz von FREQUENT können alle Kulturen ohne Einschränkungen nachgebaut werden. Die Aussat von Getreide nach Umbruch einer mit FREQUENT® behandelten Kultur ist ab vier Wochen nach der Anwendung ohne Gefahr möglich.

Verträglichkeit

FREQUENTerwies sich bisher für breitblättrige Kulturen und Rotschingel, unabhängig von deren Wachstumsstadium, als voll verträglich.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN3002) Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
(NN1001) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Wasserorganismen

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Anwenderschutz

Zur weiteren Beachtung

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(NT103) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH9161) In die Gebrauchsanleitung ist eine Zusammenstellung der Unkräuter aufzunehmen, die durch die Anwendung des Mittels gut, weniger gut und nicht ausreichend bekämpft werden, sowie eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.
(NW609-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Dieser Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn die Anwendung mit einem Gerät erfolgt, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Hinweise für den sicheren Umgang

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SB199) Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
(WH951) Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist auf das Resistenzrisiko hinzuweisen. Insbesondere sind Maßnahmen für ein geeignetes Resistenzmanagement anzugeben.
(WH952) Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoff-namen zuzuordnen.

Anwendungsbestimmung

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(SF275-VE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen bis unmittelbar vor der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.


(SF276-EEGE) Es ist sicherzustelle, dass bei Nachfolgearbeiten Instpektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.


(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.


(SS1201) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.


(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS530) Gesichtsschutz tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Erste Hilfe

Erste Hilfe

Allgemeine Hinweise: Bitte halten Sie das Gefäss, die Etikette oder das Sicherheitsdatenblatt bereit, wenn sie die Notfallnummer, das Toxikologische Informationszentrum oder einen Arzt anrufen, oder wenn Sie einen Arzt zu einer Behandlung aufsuchen.
Nach Einatmen: Betroffenen an die frische Luft bringen. Bei unregelmäßiger Atmung oder Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.
Nach Hautkontakt: Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen. Sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei andauernder Hautreizung einen Arzt benachrichtigen. Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen.
Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser spülen mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Kontaktlinsen entfernen. Eine sofortige ärztliche Betreuung ist notwendig.
Nach Verschlucken: Kein Erbrechen herbeiführen, sofort Arzthilfe zuziehen und dieses Sicherheitsdatenblatt vorzeigen. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Hinweise für den Arzt:

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen: Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung: Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt. Magenspülung unter Zusatz von Aktivkohle bei Verschlucken.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Produkt so lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zugang haben. Lagerung und Transport haben in den geschlossenen Originalverpackungen, sowie getrennt von Lebensmitteln, Getränken, Futtermitteln, Arzneimitteln und deren Verpackung zu erfolgen. Beim Lagern Zündquellen vermeiden - nicht rauchen! Trocken lagern!

Entsorgung

Restentleerte und sorgfältig gespülte Verpackungen bitte bei den autorisierten Sammelstellen des IVA-Entsorgungskonzeptes (PAMIRA) abgeben. Detailierte Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste in Originalverpackungen sind Sondermüll und bei den zuständigen Körperschaften anzuliefern. Weitere Hinweise und Auskünfte geben Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS08 , GHS07 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

Gefahrenhinweise:

H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H361D Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P201 Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P301+P310+P331 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Kein Erbrechen hervorrufen.
P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
P308+P310 BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung bzw. PAMIRA zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
EUH 208-0169 Enthält Fluazifop-P. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
BVL FRE Weitere Hinweise und Bemerkungen:
Enthält bis zu 7 g/L Naphthalin als Bestandteil einer Lösemittelfraktion
Enthält bis zu 12 g/L Naphthalin als Bestandteil einer Lösemittelfraktion
Begründung:
Naphthalin (CAS 91-20-3) und Biphenyl (CAS 92-52-4) wurden in der EU als Wirkstoffe betrachtet.
Eine Verwendung als Beistoffsubstanzen in Pflanzenschutzmitteln ist daher nach Auffassung des BVL deklarationspflichtig.

Haftung

Haftung

Unsere Produkte sind von hoher Qualität. Da der Transport, die Lagerung und die Anwendung sowie die Witterungsbedingungen vor, während und nach der Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus dem Transport, der Lagerung und der Anwendung aus.

Registrierte Marke

Zulassungsinhaber: Sharda Cropchem Espana S.L. Carril Condomina 3ES 30006 MurciaTelefon +34 (0) 868127589
Hersteller: siehe Zulassungsinhaber
Vertriebspartner: Sumi Agro Ltd. Niederlassung DeutschlandBürgermeister-Neumeyr-Str.7D 85391 AllershausenTelefon 08166-99823-00