

Fungizid in Weichweizen, Hartweizen, Gerste, Raps und Zuckerrübe
| Artikelnummer | Packungsgrößen |
|---|---|
| 70430 | 4 x 5 l Umkarton |
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Prothioconazol: G1
VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN
| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Gerste | Rhynchosporium secalis, Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres) |
| Raps | Sclerotinia sclerotiorum |
| Weichweizen, Hartweizen | Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Braunrost (Puccinia recondita), Gelbrost (Puccinia striiformis) |
| Zuckerrübe | Cercospora beticola |
ACKERBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Weichweizen, Hartweizen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Braunrost (Puccinia recondita), Gelbrost (Puccinia striiformis) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Ende der Bestockung: Maximale Anzahl der Bestockungstriebe erreicht bis Ende der Blüte |
| Anwendungszeitpunkt: | ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
| Max. Zahl der Behandlung: | In der Anwendung: 2 In der Kultur: 2 Abstand: mindestens 14 Tag(e) |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 300 l/ha |
| Wartezeit: | 35 Tage |
: reduzierte Abstände: 50 % 5,75 % *,90 % *
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
: 5m;
(NW706) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
(NW800) Keine Anwendung auf gedrainten Flächen zwischen dem 01. November und dem 15. März.
(WW709) Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
| Pflanzenerzeugnisse: | Gerste |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Rhynchosporium secalis, Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens bis Grannenspitzen |
| Anwendungszeitpunkt: | ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
| Max. Zahl der Behandlung: | In der Anwendung: 2 In der Kultur: 2 Abstand: mindestens 14 Tag(e) |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 300 l/ha |
| Wartezeit: | 35 Tage |
: reduzierte Abstände: 50 % 5,75 % *,90 % *
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
: 5m;
| Pflanzenerzeugnisse: | Raps |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Sclerotinia sclerotiorum |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen bis Ende der Blüte |
| Anwendungszeitpunkt: | bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
| Max. Zahl der Behandlung: | In der Anwendung: 1 In der Kultur: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,45 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 300 l/ha |
| Wartezeit: | 49 Tage |
: 5m;
| Pflanzenerzeugnisse: | Zuckerrübe |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Cercospora beticola |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Bestandesschluss: über 90 % der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich bis Rübenkörper hat erntefähige Größe erreicht |
| Anwendungszeitpunkt: | bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
| Max. Zahl der Behandlung: | In der Anwendung: 2 In der Kultur: 2 Abstand: mindestens 14 Tag(e) |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 300 l/ha |
| Wartezeit: | 28 Tage |
: reduzierte Abstände: 50 % 5,75 % *,90 % *
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
: 5m;
(NW800) Keine Anwendung auf gedrainten Flächen zwischen dem 01. November und dem 15. März.
Ansetzen der Spritzbrühe
Tank bei eingeschaltetem Rührwerk zur Hälfte füllen, CORTINA® und eventuell weitere Mischpartner getrennt voneinander in das Spritzfass geben. Restliche Wassermenge auffüllen.Nur gründlich gereinigte Geräte verwenden, die keine Reste von Pflanzenschtzmitteln enthalten.
Nie mehr Spritzflüssigkeit ansetzten als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben!
Unvermeidlich anfallende Spritzflüssigkeitsreste im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der behandelten Kultur gemäß Gebrauchsanleitung ausbringen.
Reinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei die Innenflächen des Tanks mit Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Kultur verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen.Resistenzmanagement
Die atkive Substanz Prothioconazole gehört zur chemischen Gruppe der Triazole und CORTINA® zählt damit zu den DMI-Fungiziden (Demethylase-Inhibatoren). Der wiederholte, mehrjährige Einsatz von Triazole-haltigen Präparaten bzw. DMI-Fungiziden kann zu nachlassendem Bekämpfungserfolg führen. Um die Selektion resistenter Biotypen zu vermindern, sollten daher geeignete Resitenzverminderungsstrategien angewendet werden. Hierzu gehören:- Der Wechsel von Wirkstoffen bzw. die Verwendung von Fungiziden mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus
- Keine Reduktion der zugelassenen Aufwandmenge
- Reduktion des Schaderregerdrucks durch eine geeignete Fruchtfolge
- Hygienemaßnahmen (Verminderung der Verschleppung von Pilzsporten durch Geräte)
Bei unzureichender bzw. nachlassender Wirksamkeit sollte der Pflanzenschutzberatungsdienst verständigt werden.
Resistenzmanagement
Nutzorganismen
(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).(NB6644) Die Anwendung in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide ist auch während des Bienenfluges an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, erlaubt.
(NB6645) Das Mittel darf in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen be-flogen werden, angewendet werden, sofern dies ausweislich der Gebrauchsanleitung des Insektizids erlaubt ist. (NN1001) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
(NN1002) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
Gewässerschutz
(SP 1) Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)Hinweise für den sicheren Umgang
(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
(VA801) Behälter gründlich spülen.
(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(SF275-VE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen bis unmittelbar vor der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SF284) Es ist sicherzustellen, dass beim manuellen Entfernen von Schosserrüben lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Erste Hilfe
Allgemeine Hinweise: Beschmutzte Kleidung und Schuhe unverzüglich ausziehen. Falls nach Kontakt mit dem Produkt Beschwerden auftreten, Arzt hinzuziehen und das Produktetikett oder dieses Sicherheitsdatenblatt vorzeigen. Betroffene Person an die frische Luft bringen und ruhen lassen. Darauf achten, dass die Person nicht raucht und nichts isst.
Nach Einatmen: Die betroffene Person aus dem kontaminierten Bereich entfernen und an einen gut belüfteten Ort bringen. Halten Sie die Person warm und ruhig in einer Position, in der Sie angenehm atmen kann. Bei Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage, Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt: Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen, Produktreste vorsichtig vom Körper entfernen und freiliegende Teile mit viel Wasser und Seife waschen und gut nachspülen. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt: Augen bei geöffnetem Lidspalt mindestens 15 Minuten unter fließendem Wasser abspülen. Kontaktlinsen so rasch wie möglich entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei anhaltenden Beschwerden oder Augenreizung einen Arzt bzw. Augenarzt aufsuchen.
Nach Verschlucken: Mund mit viel Wasser gründlich ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen, sofort Arzt oder GIFTINFORMATIONSZENTRUM anrufen. Arzt hinzuziehen und dieses Sicherheitsdatenblatt vorzeigen. Bewusstlosen niemals etwas oral verabreichen.Produkt vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.
Hinweise für den Arzt:
Giftinformationszentrum-Nord, Göttingen: 0551 19240 oder 0551 383180 (24 h)Behandlung: Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt. Es ist nicht erforderlich, bestimmte Mittel/Medizinprodukte zur sofortigen Behandlung am Arbeitsplatz bereitzuhalten.
Lagerung
Behälter dicht verschlossen an einem gut belüfteten, trockenen Ort unter Verschluss aufbewahren. Vor Sonnenbestrahlung schützen. Für Unbefugte, Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren. Nicht mit zusammen mit Lebensmitteln, Getränken, Arzneimitteln oder Futtermitteln lagern.Entsorgung
Restentleerte und sorgfältig gespülte Verpackungen bitte bei den autorisierten Sammelstellen des IVA-Entsorgungskonzeptes (PAMIRA) abgeben. Detailierte Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste in Originalverpackungen sind Sondermüll und bei den zuständigen Körperschaften anzuliefern. Weitere Hinweise und Auskünfte geben Stadt- oder Kreisverwaltung.Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP
Piktogramm:
GHS09Signalwort:
entfälltGefahrenhinweise:
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise:
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.P501 Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung bzw. PAMIRA zuführen.
Ergänzende Kennzeichnungselemente:
EUH 208-0098 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
Haftung
Unsere Produkte sind von hoher Qualität. Da der Transport, die Lagerung und die Anwendung sowie die Witterungsbedingungen vor, während und nach der Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus dem Transport, der Lagerung und der Anwendung aus.Registrierte Marke
CORTINA® reg. WZ Sipcam Oxon S.P.A.Zulassungsinhaber: SIPCAM OXON S.P.A Via Sempione 195 IT 20016 Pero (MI) Telefon +39 02 35378 1
Hersteller: siehe Zulassungsinhaber
Vertriebspartner: Sumi Agro Ltd. Niederlassung DeutschlandBürgermeister-Neumeyr-Str.7 D 85391 Allershausen Telefon 08166-99823-00