
CARDIGAN® SET ist ein Herbizid, das Mesosulfuron-Methyl, Iodosulfuron-Methyl und den Safener Mefenpyr-Diethyl enthält. Beide Wirkstoffe sind Sulfonylharnstoffe, die ALS-Hemmer sind und vom Aktionsausschuss für Herbizidresistenz ebenfalls als Gruppe B eingestuft wurden. Nur eine Anwendung pro Kampagne von ALS-Inhibitor-Herbizid mit Anti-Gras-Wirkung, die mindestens eine der folgenden Substanzen enthält: Mesosulfuron, Iodosulfuron, Imazamethabenz, Propoxycarbazon, Sulfosulfuron, Flupyrsulfuron-Methyl. Zur besseren Wirkstoffaufnahme verwenden Sie CARDIGAN® SET vorzugsweise mit einem Adjuvantöl (Pottok) oder mit einem nichtionischen Tensid in der zugelassenen Dosierung. Wenden Sie CARDIGAN® SET am Ende des Winters/Frühlings von der frühen Bestockungsphase bis zur 2-Knoten-Phase des Getreides an. Gut etablierte Kulturen in einem guten vegetativen Zustand behandeln. Verwenden Sie die niedrige Dosis Cardigan® (0,3 kg / ha) für Unkräuter in frühen Wachstumsstadien und die höchste für Unkräuter in fortgeschrittenen Wachstumsstadien. Verwenden Sie CARDIGAN® SET nur bei Unkräutern, die nicht gegen ALS-Hemmer resistent sind. Vermeiden Sie die Behandlung, wenn in den Tagen vor oder nach der Anwendung eine längere Kälteperiode zu einem Wachstumsstopp der Kultur führt. Vermeiden Sie die Behandlung nach einem Zeitraum von starken Niederschlägen. Starke Temperaturunterschiede während des Behandlungszeitraums oder starker Regen vor der Behandlung können leichte Symptome einer Phytotoxizität (z.B. Gelbfärbung) bei der Kultur verursachen, ohne dass dies den Ertrag beeinträchtigt.
| Artikelnummer | Packungsgrößen |
|---|---|
| 70437 | 2 x 2,5 + 3 x 1 kg Kanister (Nur im Kombi-Pack erhältlich) |
Wirkungsmechanismus-Gruppe (HRAC/WSSA-Kode) Iodosulfuron: 2
VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN
| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Winterweichweizen, Winterhartweizen, Triticale, Dinkel, Winterroggen | Einjährige zweikeimblättrige Unkrautpflanzen, Einjährige Gräser |
Wirkungsspektrum
Gut Bekämpfbar:
0,3 kg/ha Cardigan + 0,2 l/ha Pottok
Gemeiner Windhalm, Jähriges Rispengras, Kamille - Arten, Vogelmiere, Ausfallraps
Teilwirkung: Ackerfuchsschwanz, Weidelgras, Flughafer, Stiefmütterchen-Arten, Taubnessel-Arten, Klatschmohn
Gut Bekämpfbar:
0,4 kg/ha Cardigan + 0,2 l/ha Pottok
Gut Bekämpfbar:
Gemeiner Windhalm, Jährige Rispe, Flughafer, Kamille-Arten, Vogelmiere, Ausfallraps
Teilwirkung: Ackerfuchsschwanz, Weidelgras, Kletten-Labkraut, Stiefmütterchen-Arten, Taubnessel-Arten, Ehrenpreis-Arten, Klatschmohn
Gut Bekämpfbar:
0,5 kg/ha Cardigan + 0,2 l/ha Pottok
Gut Bekämpfbar:
Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Weidelgras, Flughafer, Jährige Rispe, Kamille-Arten, Ausfallraps, Taubnessel
Teilwirkung:
Trespen-Arten, Hohlzahn-Arten, Knöterich, Kletten-Labkraut, Klatschmohn, Stiefmütterchen-Arten, Ehrenpreis-Arten, Sgtorchschnabel.
Bei Gräsern ist zu beachten dass es durch Resistenzen zu einem Wirkungsabfall kommen kann. Die hier abgebildete Wirkungseinstufungen gelten nur für sensitive Arten.
ACKERBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Winterweichweizen, Winterhartweizen, Triticale, Dinkel, Winterroggen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkrautpflanzen, Einjährige Gräser |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Bestockungstrieb sichtbar: Beginn der Bestockung bis 2-Knoten-Stadium |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen, Frühjahr |
| Max. Zahl der Behandlung: | 1/Jahr |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,4 kg/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200-400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
(WP710) Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps möglich.
(WP734) Schäden an der Kulturpflanze möglich.
| Pflanzenerzeugnisse: | Winterweichweizen, Winterhartweizen, Triticale, Dinkel, Winterroggen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkrautpflanzen, Einjährige Gräser |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Bestockungstrieb sichtbar: Beginn der Bestockung bis 2-Knoten-Stadium |
| Anwendungszeitpunkt: | nach dem Auflaufen, Frühjahr |
| Max. Zahl der Behandlung: | in der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,5 kg/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200-400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
(WH9161) In die Gebrauchsanleitung ist eine Zusammenstellung der Unkräuter aufzunehmen, die durch die Anwendung des Mittels gut, weniger gut und nicht ausreichend bekämpft werden, sowie eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.
(WP710) Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps möglich.
(WP734) Schäden an der Kulturpflanze möglich.
| Pflanzenerzeugnisse: | Winterweichweizen, Winterhartweizen, Triticale, Dinkel, Winterroggen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkrautpflanzen, Einjährige Gräser |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Bestockungstrieb sichtbar: Beginn der Bestockung bis 2-Knoten-Stadium |
| Anwendungszeitpunkt: | nach dem Auflaufen, Frühjahr |
| Max. Zahl der Behandlung: | In der Kultur bzw. im Kalenderjahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,3 kg/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200-400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
: 5m;
Mischbarkeit
CARDIGAN® ist nach bisherigen Ergebnissen mit den meisten in Deutschland zugelassenen Pflanzenschutzmitteln mischbar. CARDIGAN® ist nicht mischbar mit Mineral- und Paraffinölen. Die Applikation in AHL pur ist ebenfalls nicht möglich, maximal 30 L AHL zur Tankmischung dazugeben. Aus Verträglichkeitsgründen wird ab einer Aufwandmenge von 0,4 kg/ha CARDIGAN® + 0,2 l/ha Pottok® kein weiterer Tankmischpartner (z. B. Fungizide, Wachstumsregler) empfohlen. Für eventuell negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten, bzw. Einsatz unter Stressbedingungen (Kälte, Hitze und Trockenheit) haften wir nicht. Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanleitung der Mischpartner, sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis zu beachten. Bei Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich bitte an den zuständigen Aussendienstmitarbeiter in Ihrem Gebiet. Mischungen sind umgehend auszubringen und Standzeiten zu vermeiden. Während Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.Ansetzen der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird und die erforderliche Menge so genau wie möglich berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Spritztankbefüllung an. Beim Ansetzen der Spritzbrühe geeignete Schutzkleidung und Schutzausrüstung verwenden! Mischpartner in fester Form werden als Erstes in den Tank gegeben. 1. Tank zu 20-25% mit der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten. 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln. 4. Produkt über das Einspülsieb oder die Einspülschleuse in den Tank geben 5. Entleerte Behälter des Produktes sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzbrühe sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk möglichst vollständig ausbringen.Reinigung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als unbedingt notwendig. Spritzgerät restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser nochmal auf der behandelten Fläche ausbringen. Unmittelbar nach Beendigung der Spritzarbeiten muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden. Dazu Spüldüse/Spülvorrichtungen verwenden oder Tankwand von Hand mit viel Wasser abspritzen. Ausreichend Wasser in den Pumpensumpf geben, zugelassene/empfohlene Spritzenreiniger zugeben, Rührwerk für ca. 15 Min. einschalten und alle Bereiche des Pflanzenschutzgerätes durchspülen. Anschließend Reinigungsflüssigkeit auf der behandelten Fläche verspritzen. Nochmals Wasser aus dem Klarwasserbehälter in die Spritze geben, alle Systeme durchspülen und Reinigungsbrühe wieder auf dem Feld versprühen. Vorgang bei Bedarf wiederholen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen.Nachbau
Nach der Ernte des behandelten Getreides können im Rahmen einer üblichen Fruchtfolge nach bisherigen Erkenntnissen alle Kulturen nachgebaut werden. Folgt nach Anwendung im Getreide eine extreme Trockenheit (weniger als 100 mm bodenwirksamer Niederschlag bis zur Aussaat derFolgekultur), sind aufgrund des verlangsamten Wirkstoffabbaus Schäden an nachgebauten Zwischenfrüchten oder Winterraps bei einer Aufwandmenge ab 1,0 l/ha CARDIGAN® SET möglich. Auch auf biologisch wenig aktiven Böden ist der Wirkstoffabbau verlangsamt. Unter diesen Bedingungen bzw. bei später Unkrautbekämpfung im Getreide und zeitiger Saat der Zwischenfrucht wird eine 20 cm tiefe, wendende Bodenbearbeitung empfohlen. Muss - nach Herbstanwendung von CARDIGAN® - im Frühjahr ein vorzeitiger Umbruch vorgenommen werden, können nach bisherigen Erfahrungen folgende Kulturen nachgebaut werden: Nach Anwendung von max. 0,9 l/ha und nachfolgender Pflugfurche: Sommergetreide oder Mais. Nach Anwendung von max. 0,6 l/ha und nachfolgender Pflugfurche: Sommerraps oder Zuckerrüben.Resistenzmanagement
Cardigan® enthält die Wirkstoffe Mesosulfuron und Iodosulfuron, diese zählen zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe, dessen Wirkungsmechanismus in der Gruppe B 2 der HRAC-Klassifizierung eingestuft ist.(HRAC-Gruppe):B
Weitere Informationen sieh Internet: http://www.plantprotection.org
Wenn diese Herbizide über mehrere Jahre auf demselben Schlag eingesetzt werden, ist regional eine Selektion von resistenten Biotypen potenziell möglich. Geeignete Resistenzvermeidungsstrategien sind zu berücksichtigen, wie z.B.: - Wechsel von Herbiziden bzw. Spritzfolgen/Tankmischungen mit Herbiziden, die einen unterschiedlichen Wirkmechanismus besitzen - Fruchtfolgegestaltung - Bodenbearbeitung - Saattermin - Zugelassene Aufwandmenge nicht unterschreiten
Nutzorganismen
(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN1001) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.(NN2002) Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
Wasserorganismen
(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.Zur weiteren Beachtung
(Spe3:) Zum Schutz von Wasserorganismen nicht auf künstlichen entwässerten Böden in Wintergetreide anwenden.Hinweise für den sicheren Umgang
(SP 1) Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(NT108-1) Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Zusätzlich muss die Anwendung in einer darauffolgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" gemäß der Bekanntmachung vom 10. September 2013 (BAnz AT 23.10.2013 B4) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes
von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.
(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(NW605-2) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" gemäß der Bekanntmachung vom 10. September 2013 (BAnz AT 23.10.2013 B4) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
5 m
Lagerung
Bewahren Sie das Produkt nur in der Originalverpackung, in einem Pflanzenscchutzraum, der den geltenden Vorschriften entspricht auf. Bewahren Sie das Produkt an einem kühlen, belüfteten Ort, fern von Nahrungsmitteln und Getränken einschließlich Tieren auf. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP
Piktogramm:
GHS05 , GHS09Signalwort:
GefahrGefahrenhinweise:
H318 Verursacht schwere Augenschäden.H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise:
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P305+P351+P338+P310 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung bzw. PAMIRA zuführen.
Ergänzende Kennzeichnungselemente:
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.Haftung
Unsere Produkte sind von hoher Qualität. Da der Transport, die Lagerung und die Anwendung sowie die Witterungsbedingungen vor, während und nach der Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus dem Transport, der Lagerung und der Anwendung aus.Getrennt von Lebens- und Futtermitteln, unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren.
Tritt Produkt aus, wie folgt verfahren: Produktkontakt vermeiden - Dämpfe oder Stäube nicht einatmen! Zündquellen fernhalten - nicht rauchen! Geeignete persönliche Schutzausrüstung (z.B. Schutzhandschuhe, Schutzstiefel, Schutzbrille) anlegen. Produkt am Fortfließen hindern, nicht wegspülen! Sofort mit geeigneten Mitteln (Bindemittel, Staubsauger o.ä.) aufnehmen und in verschließbare Behälter füllen. Verschmutzte Umgebung und Geräte mit feuchtem Lappen reinigen. Reinigungsmaterial und verunreinigte Packmittel ebenfalls in verschließbare Behälter füllen. Bei Produktkontakt und nach Ende der Arbeit gründlich waschen. Dichte, aber vom Produkt verunreinigte Packungen aussortieren. Hersteller/Vertriebsfirma benachrichtigen und Weisungen einholen. Abfälle in Absprache mit den örtlich zuständigen Stellen (z.B. Stadt- oder Kreisverwaltung) umgehend sicher entsorgen.
Registrierte Marke
CARDIGAN reg. WZ Ascenza Agro S.A.Zulassungsinhaber: ASCENZA S.A. Alameda dos OceanosParque des Nacoes PL 1990-207 Lissabon / PORTUGAL
Hersteller: Ascenza S.A. Alameda do OceanosParque das Nacoes PL 199207 Lissabon PORTUGAL
Vertriebspartner: Sumi Agro Ltd. Niederlassung DeutschlandBürgermeister-Neumeyr-Str.7 D 85391 Allershausen Telefon 08166-99823-00