HINT®

Fungizid

Zulassung
00A814-00

Wirkstoff:

300 g/l Spiroxamine ,
160 g/l Prothioconazol

Formulierung:

Emulsionskonzentrat (EC)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
701025 l Kanister
701024x5 l Umkarton

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

HINT® hat sehr breites Wirkungsspektrum: von Halmbasis bis Blatt und Ähre. Die breite Einsetzbarkeit während der gesamten Wachstumsperiode (bis BBCH 69), und die einfache Handhabung der Fertiformulierung sprechen für HINT®.
Das Produkt hat eine exzellente Fusarium - Leistung und eine lang anhaltende, sichere Wirkung.

Nur für den beruflichen Anwender.

Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Spiroxamine: G1

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
RoggenFusarium - Arten (Ährenbefall), Echter Mehltau, Braunrost, Rhynchosporium, Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Septoria nodorum (nur zur Befallsminderung)
TriticaleFusarium - Arten (Ährenbefall), Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides), Echter Mehltau , Gelrost , Braunrost, Rhynchosporium secalis, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) (nur zur Befallsminderung)
Wintergerste, SommergersteFusarium - Arten (Ährenbefall), Echter Mehltau , Gelrost , Braunrost, Rhynchosporium secalis, Netzfleckenkrankheit, Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)
Winterhafer, SommerhaferHalmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Haferkronenrost (Puccinia coronata)
Winterweichweizen, Sommerweichweizen, HartweizenBraunrost (Puccinia recondita), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Gelrost (Puccinia striiformis), Septoria nodorum, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) (nur zur Befallsminderung), Fusarium - Arten, Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)

Anwendung

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Hartweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Braunrost (Puccinia recondita), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Erste Körner haben Hälfte der endgültigen Größe erreicht. Korninhalt wässrig
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Wintergerste, Sommergerste
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium - Arten (Ährenbefall)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Ende des Ähren-/Rispenschiebens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterhafer, Sommerhafer
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten - Stadium
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium - Arten (Ährenbefall)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Ende des Ähren-/ Rispenschiebens bis Ende der Blüte
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Roggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium - Arten (Ährenbefall)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Ende des Ähren- / Rispenschiebens bis Ende der Blüte
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Hartweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Gelrost (Puccinia striiformis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Erste Körner haben Hälfte der endgültigen Größe erreicht. Korninhalt wässrig.
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Wintergerste, Sommergerste
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau , Gelrost , Braunrost, Rhynchosporium secalis, Netzfleckenkrankheit
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterhafer, Sommerhafer
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Haferkronenrost (Puccinia coronata)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten-Stadium
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Roggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau, Braunrost, Rhynchosporium
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Erste Körner haben Hälfte der endgültigen Größe erreicht.Korninhalt wässrig.
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Hartweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Septoria nodorum, Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Erscheinen des letzten Blattes (Fahnenblatt) bis Mitte der Blüte: 50% reife Staubgefäße
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Hartweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium - Arten
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Ende des Ähren- / Rispenschiebens bis Ende der Blüte
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen, Sommerweichweizen, Hartweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten-Stadium
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Wintergerste, Sommergerste
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis 2- Knoten - Stadium
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau , Gelrost , Braunrost, Rhynchosporium secalis
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: 30 bis 71
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Erscheinen des letzen Blattes (Fahnenblatt) bis Mitte der Blüte: 50% reife Staubgefäße
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Roggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmbruchbarkeit (Pseudocercosporella herpotrichoides) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis 2-Knoten-Stadium
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Roggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Septoria nodorum (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Erscheinen des letzen Blattes (Fahnenblatt) bis Mitte der Blüte: 50% reife Staubgefäße
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden er ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlung: In der Anwendung :2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand : 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,25 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 300 l/ha
Wartezeit: 42 Tage

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Fezan kann mit den meisten Fungiziden, Insektiziden, Herbiziden und Wachstumsreglern in Tankmischung ausgebracht werden. Da wir nicht alle Tankmischungsmöglichkeiten voraussehen können, empfehlen wir jedoch vor dem Ersteinsatz in jedem Fall einen Vorversuch zur physikalischen Mischbarkeit in einem getrennten Gefäß.

Ansetzen von Mischungen:
1. Spritztank zu ¼ bis ½ mit Wasser füllen
2. Fezan dazugeben und durchrühren lassen
3. Mischpartner hinzugeben
4. Restliche Wassermenge bei laufendem Rührwerk auffüllen

Vertreiber und Hersteller haften nicht für potentielle Schäden durch Tankmischungen. Bitte generell die Gebrauchsanleitung des Mischpartners beachten.

Ansetzen der Spritzbrühe

Nur technisch einwandfreie, geprüfte Spritztechnik einsetzen. Immer nur so viel Spritzbrühe ansetzen, wie gebraucht wird. Überdosierungen und Abdrift sind zu vermeiden. Auf gute und gleichmäßige Verteilung achten, evtl. Gerät auf Prüfstand überprüfen. Technisch bedingte Restmengen der Spritzbrühe im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf der behandelten Fläche spritzen. Spritzbrühmenge gemäß den Vorgaben der Gebrauchsanweisung. Spritztank mit 1/4 der erforderlichen Wassermenge füllen, Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl) und Fezan bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben. Den entleerten Kanister intensiv mit viel Wasser ausspülen und das Spülwasser der Spritzflüssigkeit zufügen. Den Rest der erforderlichen Wassermenge anschließend bei laufendem Rührwerk einfüllen. Bei laufendem Rührwerk umgehend nach Ansatz ausspritzen.


Reinigung

Nach Beendigung der Arbeit Spritzgerät und -leitungen gründlich mit Wasser (mit einem geeigneten Reinigungsmittel) spülen. Innen- und Außenreinigung auf dem Feld vornehmen. Das Spülwasser auf vorher behandelten Flächen ausspritzen. Insbesondere wenn mehrereTankfüllungen mit Tankmischungspartnern ausgebracht wurden, muss das Arbeitsgerät spätestens am Ende des Arbeitstages gründlich gereinigt werden. Technisch unvermeidbare Restmengen im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der vorherbehandelten Fläche ausbringen. Die Spülwassermenge für die Reinigung: ca. 10 - 20 % des Tankinhaltes. Das Rührwerk bei der Reinigung für 15 Minuten einschalten. Spülpumpe, Filter und Ausleger abspritzen, nachdem Siebe, Düsen und Schirme entfernt wurden (diese Teile sind separat zu reinigen). Bei der Gerätereinigung anfallendes Waschwasser nicht in die Kanalisation oder Gewässergelangen lassen. Reinigungswasser auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Nach der Lektüre der Reinigungsanweisungen aller Tankmischungspartner ist stets dass trikteste der empfohlenen Verfahren anzuwenden.

Resistenzmanagement

Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): G1
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): G2

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN1002) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
(NN2001) Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Wasserorganismen

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

Bitte beachten Sie die Anwendungsbestimmungen zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt am Anfang).

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
(SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SP 1) Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS120-1) Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SF275-VE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung bis unmittelbar vor der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SF533-4) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst 5 Tage nach der Anwendung wieder betreten werden.
(VA277) Bei der Anwendung des Mittels muss zu angrenzenden Flächen, die von unbeteiligten Dritten genutzt werden, ein Abstand von mindestens 5 m eingehalten werden. Die Anwendung muss mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50% eingetragen ist.
(SP 1) Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
(SF552) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen für 5 Tage nach der Anwendung nicht durch ubeteiligte Dritte betreten werden. Dies kann z.B. durch das Aufstellen von geeigneten Warnschildern erfolgen, die das Betreten der behandelten Fläche verbieten.

Anwendungsbestimmung

(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
: 10m;


(NW607-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
: reduzierte Abstände: 50% 20,75% 15,90% 15


(NW706) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
: 20m;


(NW701) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.

Erste Hilfe

Erste Hilfe


- Allgemeine Hinweise: Mit Produkt verunreinigte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen. Betroffene an die frische Luft bringen. Vergiftungssymptome können erst nach vielen Stunden auftreten, deshalb ärztliche Überwachung mindestens 48 Stunden nach einem Unfall.
- Nach Einatmen: Frischluft- oder Sauerstoffzufuhr; ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage.
- Nach Hautkontakt:Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen. Sofort mit Wasser und Seife abwaschen und gut nachspülen. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
- Nach Augenkontakt:Augen bei geöffnetem Lidspalt mehrere Minuten unter fließendem Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese erst nach 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen.
- Nach Verschlucken: Kein Erbrechen herbeiführen, sofort Arzthilfe zuziehen und das Sicherheitsdatenblatt vorzeigen. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Hinweise für den Arzt:

- Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen: Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
- Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung: Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt. Bei Verschlucken Magenspülung, dann Kohle (carbo medicalis) und Natriumsulfat.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Unzugänglich für Kinder, getrennt von Lebens- und Futtermitteln und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren.

Entsorgung

Restentleerte und sorgfältig gespülte Verpackungen bitte bei den autorisierten Sammelstellen des IVA-Entsorgungskonzeptes (PAMIRA) abgeben. Detailierte Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste in Originalverpackungen sind Sondermüll und bei den zuständigen Körperschaften anzuliefern. Weitere Hinweise und Auskünfte geben Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H315 Verursacht Hautreizungen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H335 Kann die Atemwege reizen.
H361D Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
H373 Kann die Organe schädigen _alle betroffenen Organe nennen, sofern bekannt_ bei längerer oder wiederholter Exposition _Expositionsweg angeben, wenn schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht_.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308+P313 BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P403+P233 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P 501 Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung bzw. PAMIRA zuführen.
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
EUH 208­0040 Enthält Spiroxamin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Unsere Produkte sind von hoher Qualität. Da der Transport, die Lagerung und die Anwendung sowie die Witterungsbedingungen vor, während und nach der Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus dem Transport, der Lagerung und der Anwendung aus.

Registrierte Marke

Zulassungsinhaber: Finchimica S.p.A Via Lazio 13 IT 25025 Manerbio (BS) Telefon 003903093891

Vertriebspartner: Sumi Agro Ltd. Niederlassung DeutschlandBürgermeister-Neumeyr-Str.7 D 85391 Allershausen Telefon 08166-99823-00